Von Uli Cremer und Wilhelm Achelpöhler
(26.Juli 2010)
Nach 9 Jahren Krieg wurde
am 20.7.2010 die 9.Afghanistan-Konferenz veranstaltet,
diesmal zur Abwechselung in Kabul, also in Afghanistan
selbst, ausgerichtet von der afghanischen Regierung und
unterstützt von der UNO. Dabei hatten einige Vertreter
Schwierigkeiten, die Konferenz zu erreichen, da die Aufständischen
Raketen auf den Kabuler Flughafen abfeuerten.
Die erfolgreiche organisatorische
Abwicklung der Konferenz darf nicht darüber hinwegtäuschen,
dass die militärische Lage sich für die NATO 2010 nicht
entscheidend verbessert hat. Das funktionierte spätestens
nicht mehr, als wenige Tage später fast 92.000 US-Geheimdokumente
über den Afghanistan-Krieg öffentlich wurden. SPIEGEL ONLINE resümiert: Der bei
der Kabuler Konferenz „zur Schau getragene Optimismus
klingt zynisch angesichts der Schilderungen in den geheimen
Dokumenten. Diese zeichnen fast neun Jahre nach Kriegsbeginn
ein düsteres Bild.“ Außerdem bestätigen und belegen die
Dokumente, dass der westliche Krieg in Afghanistan ein
schmutziger Krieg ist, mit dem Einsatz von an den Vietnamkrieg
erinnernden Todesschwadronen wie der US Task Force 373 oder auch mutmaßliche Kriegsverbrechen
durch reguläre Truppen.
Zur Kriegslage: Trotz dem
massivem Aufwuchs der westlichen Truppen auf ca. 150.000
Soldaten plus Söldner (oder wie es offiziell heißt: „Angehörige
privater Sicherheitsfirmen“), hat sich das Kriegsglück
noch nicht gewendet. (Die Anzahl der Privaten ist nicht
unerheblich: Es sind laut einer Untersuchung der US-amerikanischen
Congressional Research Centers noch einmal genau so viele
wie die staatliche Soldatenanzahl, nämlich „130.000 bis
160.000 Mann“, andere Quellen gehen von 30.000 aus.)
Warum der Krieg nicht besser
läuft, das verraten nach Auffassung der New York Times
die gerade veröffentlichen Geheimdokumente aus der Zeit
von Januar 2004 bis Dezember 2009. Sie illustrieren “in mosaic detail why, after
the United States has spent almost $300 billion on the
war in Afghanistan, the Taliban are stronger than
at any time since 2001.”
Die
2010er NATO-Offensiven konnten ihre ursprünglichen Ziele
nicht erreichen: „Tatsächlich haben sich die Rückeroberung
der Stadt Mardschah und die Verdrängung der Taliban aus
dem gleichnamigen Distrikt bestenfalls als halber Erfolg
erwiesen. Dabei sollte diese Offensive nur ein Probelauf
sein für eine weit größere, in deren Verlauf die Aufständischen
aus der Provinz Kandahar und Teilen des afghanischen Südens
vertrieben werden sollten – ein ehrgeiziges Ziel, an dem
seither viele Abstriche gemacht wurden.“ Fast 2.000 westliche Soldaten sind
inzwischen im Afghanistan-Krieg gefallen. Dabei hat sich im 1.Halbjahr 2010 die
Zahl der Gefallenen gegenüber 2009 mehr als verdoppelt.
Angesichts ausbleibender Erfolge provozierte der von den
westlichen Eliten gefeierte Kommandeur McChrystal seine
Ablösung. Sein Nachfolger Petraeus will die abgemilderten
Einsatzregeln überdenken: „Die derzeitige Taktik, den
Waffeneinsatz stark einzuschränken, um die Zivilbevölkerung
zu schützen, sei wegen der vielen bei Angriffen getöteten
Soldaten in die Kritik geraten. Die Truppen müssten künftig
wahrscheinlich deutlich aggressiver gegen die Taliban
vorgehen.“ Also dürfte wieder vermehrt auf Luftangriffe
oder auch den Einsatz von Panzerhaubitzen (auch die Bundeswehr
setzt diese neuerdings ein) zurückgegriffen werden. Entsprechend
dürfte die Zahl der zivilen Opfer weiter steigen.
Gerade auch in Nordafghanistan,
dem Stationierungsgebiet der Bundeswehr, intensiviert
sich der Krieg, da die Aufständischen neben der Nachschubroute
durch Pakistan auch die Nordroute von Usbekistan bzw.
Kirgistan ins Visier nehmen, die aufgrund der Truppensteigerung
noch größere Bedeutung gewonnen hat. Die bekannt gewordenen
Geheimdokumente „zeigen auch, dass der Krieg im Norden
des Landes, wo die deutschen Truppen stationiert sind,
immer bedrohlicher wird. Die Zahl der Warnungen vor Taliban-Anschlägen
hat sich dort im vorigen Jahr drastisch erhöht…“ So SPIEGEL ONLINE.
Die Kabul-Konferenz
Angesichts der militärischen
Misserfolge, der steigenden Opferzahlen gerade in den
letzten Monaten und des überall stärker werdenden innenpolitischen
Drucks benötigten die westlichen Regierungen verständlicherweise
positive Botschaften über den afghanischen Kriegsschauplatz.
Vor diesem Hintergrund kam der NATO die Kabul-Konferenz
gerade recht, um einmal eine „positive“ Nachricht zu setzen.
Diese war nicht neu und bestand darin, dass demnächst
die NATO und ihre Verbündeten die Sicherheitsverantwortung
in Afghanistan an die Afghanen übergeben und so der westliche
Kriegseinsatz ein Ende nehmen würde.
Die Wirklichkeit ist allerdings
komplizierter.
Erstens: Da der Westen seine
Truppen nicht zurückziehen will, ohne „gewonnen zu haben“,
wird kein Enddatum verkündet, wann alle Truppen abgezogen
sind. Die Position des Westens ist also nach wie vor,
dass die Stationierung der eigenen Truppen in Afghanistan
zeitlich unbegrenzt ist. Darauf wies deutscherseits Minister
Guttenberg hin: „Wir müssen ein Mindestmaß an Stabilität
herstellen. Wenn das erreicht ist, kann man mit einem
Abzug beginnen, aber man sollte keine Enddaten für einen
Abzug setzen, das wäre verheerend und dumm.“
Da die Botschaft „Krieg
ohne Ende“ daheim nicht so beliebt ist, rückte die US-Regierung
analog zum Irak-Krieg schon 2009 den Beginn des Abzuges
in den Vordergrund. Dieser ist gegenwärtig auf 2011 terminiert.
Wie viele Soldaten abgezogen werden (sollen), wissen die
Götter. Jedenfalls gibt es nach dem gigantischen Truppenaufwuchs
durch den „Strategiewechsel“ Obamas reichlich Spielraum:
seit Obamas Amtsantritt hat sich die Zahl der westlichen
Truppen etwa verdoppelt und beträgt jetzt ca. 150.000
– da können durchaus 10.000 wieder abgezogen werden, ohne
die Kriegsaktivitäten entscheidend einschränken zu müssen.
Der Abzug der westlichen
Truppen ist an Voraussetzungen geknüpft. Er soll möglich
werden, weil die afghanische Karsai-Regierung die Verantwortung
für die Sicherheit des Landes selbst übernimmt. Da der
Westen seit Jahren die afghanische Armee (ANA) und die
afghanische Polizei ausbildet und finanziert, wäre es
natürlich ein großer Erfolg, wenn die Karsai-Regierung
den Bürgerkrieg in Zukunft allein erfolgreich gestalten
könnte.
Nimmt man die NATO-Zahlen,
geht der Aufbau der afghanischen Sicherheitskräfte mächtig
voran: Im Herbst 2009 kämpften 100.130 afghanische Soldaten
und 96.800 Polizisten auf Seiten des Westens, im Sommer 2010 sind es 119.388 Soldaten
und 109.000 Polizisten. Bis Oktober 2011 sollen dann die afghanischen
Sicherheitskräfte über 300.000 Personen stark sein. Die
entsprechenden Zielzahlen wurden auf der Kabuler Konferenz
erneut bekräftigt.
Allerdings macht der NATO
die militärische Qualität der afghanischen Truppen zu
schaffen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet
in diesem Zusammenhang im Februar 2010: „Wiederholt kommt
es vor, dass Angehörige der afghanischen Armee für Tage
oder Wochen verschwinden – vor allem im Sommer, wenn die
Ernte ansteht. Die Abwesenheitsquote in den Einheiten
beträgt mitunter bis zu 40 Prozent, klagt ein Ausbilder.
Als besonders gravierend beschreibt der Soldat die Korruption
in den Sicherheitskräften. So lasse der Geheimdienst NDS
gefangene Taliban gegen Lösegeld laufen, ‚so dass sie
uns auf dem Schlachtfeld schon bald erneut begegnen'.
Immer bedrohlichere Ausmaße nimmt die Unterwanderung der
Sicherheitskräfte durch Aufständische an. Anfang Februar
erschoss in einer Polizeistation in Mazar-i-Sharif ein
Taliban in Polizeiuniform zwei schwedische Isaf-Soldaten."
SPIEGEL ONLINE kommt nach
Studium der US-Geheimdokumente zum Schluss: „Sie beschreiben
… die afghanischen Sicherheitskräfte als hilflose Opfer
der Anschläge durch Taliban.“
Entsprechend ist es natürlich
völlig schleierhaft, wie der NATO-Abzug durch die einheimischen
Truppen kompensiert werden soll. Auch in Brüssel und Berlin
glaubt keiner wirklich daran. Das weiß jedenfalls Lothar
Rühl, ehemaliger Staatsekretär im Verteidigungsministerium,
zu berichten: „Dass in den kommenden 12 bis 24 Monaten
Armee und Nationale Polizei Afghanistans so gefestigt
werden könnten, dass sie ‚Verantwortung’ mit Aussicht
auf nachhaltigen Erfolg tragen können, wird in Allianzkreisen
wie in Berlin bezweifelt.“
In den tagesthemen vom 20.7.2010
kommentierte Christian Thiels die Kabuler Konferenz bissig:
„Die NATO macht Politik nach dem Pipi-Langstrumpf-Prinzip:
Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt. Soll heißen:
Was Erfolg in Afghanistan ist, bestimmt die NATO selbst.“
Heikle Punkte der Kabuler
Konferenz sind die Reintegration von Aufständischen und
Verhandlungen mit diesen. Die Möglichkeit zu politischen
Verhandlungen werden dadurch begrenzt, dass potentielle
Verhandlungspartner gleichzeitig gesuchte Personen sind,
„die durch Spezialkräfte gefangen oder auch getötet werden“ sollen. Entsprechend drängt Karsai
auf eine Reduktion dieser Listen. Dem gab die Konferenz
jedoch nicht nach. Die westlichen Staaten gaben vielmehr
für den Verhandlungsprozess mit auf den Weg, „es seien
die Werte und Rechte der Verfassung zu achten, einschließlich
der Rechte für die Frauen in Afghanistan.“ Eine Verhandlungslösung, die den Krieg
beenden könnte, ist also auf absehbare Zeit nicht in Sicht.
Daran ändert auch der vielfache Verweis auf die afghanische
Friedensdschirga, die Anfang Juni tagte, nichts. Denn
bei dieser Versammlung fehlten nicht nur die Aufständischen,
sondern sogar auch prominente westlich orientierte Oppositionspolitiker,
die auf der Grundlage der afghanischen Verfassung stehen.
Z.B. blieb auch der ehemalige Präsidentschaftskandidat
Abdullah Abdullah fern.
Deutsche Reaktionen auf die Kabuler
Konferenz
Logisch, dass die Bundesregierung
aus CDU/CSU/FDP den NATO-Kurs voll mit trägt und auf „gut
Wetter“ in Afghanistan macht. Inwieweit wird der Kurs
aber von den Parteien der Opposition mitgetragen? Dass
die LINKE der zeitlich unbegrenzten Stationierung der
NATO-Truppen wenig abgewinnen kann, liegt auf der Hand.
Wie aber entwickeln sich die Dinge bei SPD und GRÜNEN?
Für die SPD-Bundestagsfraktion
erklärte der ehemalige Staatsminister Erler: „Die im Januar
2010 beschlossene Strategie zeigt bislang keine sichtbaren
Erfolge. Die dort beschlossene Konzentration auf die Ausbildung
von Soldaten und Polizisten, damit sich Afghanistan so
schnell wie möglich selber gegen die Aufständischen verteidigen
kann, kommt kaum voran. Von einer Verbesserung der Regierungsführung
in Kabul, damit die Zustimmung der Bevölkerung wächst,
ist bislang leider auch nicht viel zu spüren.“
Die Bundesvorsitzende der
GRÜNEN, Claudia Roth, gab sich regelrecht enttäuscht von
der Kabuler Konferenz, denn diese „sollte ein Signal für
den Fortschritt in Sachen Sicherheit in Afghanistan sein.
Tatsächlich durfte die Welt eine Alibiveranstaltung von
über 70 Staatsmännern und -frauen bestaunen, auf der wenig
Neues beschlossen und wenig Konkretes für bessere Lebensbedingungen
im Land geregelt wurde... Statt konkreter Ausarbeitungen
der Pläne von London gab es wieder nur Absichtserklärungen,
beschönigende Worte und ein Ausweichen vor den wichtigen
Problemen.“
Aber was ist nun mit dem
Abzug der NATO-Truppen und auch der Bundeswehr? Dazu Jürgen
Trittin: „Die Bundesregierung hat bis heute keinen konkreten
Abzugsplan für die Streitkräfte bis 2014 vorgelegt, anders
als unsere europäischen Partner Polen und die Niederlande.
Die einen ziehen 2012 ab, die anderen schon 2011.“
Ähnlich Claudia Roth: „… die Bundesregierung
schweigt zur konkreten Umsetzung ihrer Abzugsperspektive
bis 2014… Bis heute fehlen ein konkreter Zeitplan und
klar definierte Zwischenschritte für die Übergabe der
neun Provinzen im Norden des Landes in afghanische Verantwortung.
Ohne einen solchen Plan, der plausibel die Übergabestrategie
skizziert und flankiert wird von größeren Anstrengungen
bei der Ausbildung von afghanischen Soldaten und Polizeikräften,
fehlt der Absichtserklärung von Kabul die notwendige Glaubwürdigkeit
und sie erscheint wie bloßes Wunschdenken.“
Verblüffend an diesen Kommentaren
ist zunächst, dass der Bundesregierung unterstellt wird,
sie wolle die Bundeswehr bis 2014 aus Afghanistan abziehen.
Das ist ein Popanz, eine solche Positionierung gibt es
nicht, in Gegenteil. Minister Guttenberg erklärt seit
Monaten gebetsmühlenartig: „… ich bleibe dabei: Es wäre
ein Fehler, sich auf ein Enddatum festzulegen.“ Und damit befindet er sich in vollständiger
Übereinstimmung mit der Beschlusslage von BÜNDNIS90/DIE
GRÜNEN, die auf ihrer Rostocker BDK im Oktober 2009 in
Abstimmungen jedwede zeitliche Festlegung auf ein Enddatum
mehrheitlich zurückwiesen. Die Beschlusslage lautet, dass
„der schrittweise Abzug der internationalen Truppen in
die Wege geleitet“ werden soll und zwar „in der jetzt
beginnenden Legislaturperiode 2009 bis 2013“ Und genau das wurde in Kabul beschlossen
und nichts Anderes vertritt die Bundesregierung.
Reduziert man das substanzlose
Oppositionswortgeklingel, sind die Forderungen von SPD
und GRÜNEN an die Bundesregierung eher lau. Statt von
der Regierung die Vorlage eines Plans oder gelegentlich
noch einen Regierungserklärung der Bundeskanzlerin zu
fordern, könnte man schließlich auch mit einem eigenen
Plan aufwarten. Dies ist aber explizit nicht gewollt.
Vielmehr fordert ein gemeinsamer Antrag beider Bundestagsfraktionen
vom 9.6.2010 eine Evaluierung des Afghanistan-Einsatzes
seit 2001. Dazu soll externer wissenschaftlicher,
unabhängiger Sachverstand zu Rate gezogen werden. Begleitet
wird das Projekt von einer parlamentarischen Kommission.
Der Clou ist nun: Solange keine Evaluierung erfolgt, kann
man selbst natürlich auch keine Pläne und Vorschläge für
ein finales Abzugsdatum machen. Auf diese Weise kann man
sich in den kommenden Monaten auf der Metaebene streiten
und kann leider, leider zum Abzugsdatum nicht Stellung
nehmen.
Unklar bleibt, was in den
GRÜNEN Erklärungen die Hinweise auf den Abzug anderer
NATO-Länder bedeuten sollen. Denn diese haben offensichtlich
den politischen Willen, ihre Truppen bis zum einen bestimmten
Zeitpunkt abzuziehen. In Deutschland, auch bei SPD und
GRÜNEN, fehlt dieser politische Wille bisher mehrheitlich
(oder es gibt ihn nur im Geheimen). Das ist kein Zufall,
denn es wird auf noch nicht erledigte Aufgaben und Dilemmata
verwiesen. Jürgen Trittin befindet: „Die Absicht, der
afghanischen Regierung die Verantwortung für ihr Land
übergeben zu wollen, reicht nicht. Man sollte auch wissen,
wann und wie das gehen soll, und was man bis dahin noch
zu erledigen hat.“ Claudia Roth sieht „das Dilemma noch
nicht gelöst, wie mit den Vorstellungen der Taliban zu
Menschenrechten umgegangen werden soll. Eine Politik der
ausgestreckten Hand ist gegenüber den Taliban sicher notwendig,
doch nicht um den Preis der leichtfertigen Aufgabe menschenrechtlicher
Standards.“
NATO-Generalsekretär Rasmussen
drohte in Kabul auch mit Verwendung dieser ideologischer
Begründung die unbegrenzte Weiterführung des Krieges an:
„Our mission will end when – but only when – the Afghans
are able to maintain security on their own… We will never allow the Taliban to overthrow
the elected Government by force… We will never support
any attempt to sacrifice the fundamental human rights
enshrined in the Afghan Constitution, including the rights
of women.”
Was
von dem „Übergabejahr“ 2014 zu halten ist, mag eine GRÜNE
Wortmeldung aus dem Jahre 2006 verdeutlichen: „Die USA
wollen ihr Militär bis 2010 aus Afghanistan abziehen können
und powern deshalb gigantisch in den Polizeiaufbau: nach
200 Mio. US-$ in 2005 in diesem Jahr 1,6 Milliarden, Tendenz
weiter steigend.“ Inzwischen ist 2010, und in Afghanistan
kämpfen mehr US-Truppen denn je.
Es
bleibt zu hoffen, dass die gerade veröffentlichten Geheimdokumente
dem Widerstand gegen den Afghanistan-Krieg neuen Aufwind
geben, so dass durch entsprechenden gesellschaftlichen
Druck die westlichen Truppen tatsächlich und schneller
als von den Regierungen heute gewollt abgezogen werden.
26.Juli
2010
Uli
Cremer (Hamburg)
Wilhelm
Achelpöhler (Münster)