Grüne Friedensinitiative ruft zur Teilnahme an den Ostermärschen auf. Friedensbibliothek im Internet eröffnet

Pressemitteilung

Die Grüne Friedensinitiative ruft zur Beteiligung an den von der Friedensbewegung auch in diesem Jahr veranstalteten Ostermärschen auf.

Die Initiative grüner Parteimitglieder hatte sich vor einem Jahr gegründet, als führende Politiker der Partei auf Distanz zur Friedensbewegung gegangen waren.

Im Mittelpunkt des beigefügten Ostermarsch-Aufrufs der Initiative steht das Bundeswehreinsatz in Afghanistan. Angesichts der Pläne, im Norden Afghanistans Bundeswehrsoldaten für eine schnelle Eingreiftruppe einzusetzen, fordert die Initiative den Abzug der Truppen: „Die NATO sollte sich die Schweiz zum Vorbild nehmen und ihre Truppen aus Afghanistan abziehen“, erklärte Uli Cremer und verwies auf den Abzug des schweizerischen Militärs aus Afghanistan. Die Schweiz hatte den Rückzug des bislang beim deutschen ISAF Kontigent in Kunduz eingesetzten Militärs mit den „Veränderungen der Lage und der Natur des Einsatzes der International Security and Assistance Force in Afghanistan (ISAF)“ begründet, der „sich im südlichen Teil Afghanistans schrittweise in eine Operation zur Bekämpfung der Aufständischen verwandelt“ habe.

Die grüne Friedensinitiative will den von der Politik beklagte „emotionalen Pazifismus“ der bundesdeutschen Bevölkerung nach Kräften fördern. Dazu wurde jetzt eine „Friedensbibliothek“ im Internet eröffnet, in der die Initiative frühere friedenspolitische Publikationen der Partei Die Grünen und von Bündnis 90 veröffentlicht. Den Anfang macht die 1988 von der Bundestagsfraktion veröffentlichte „NATO-Broschüre“ mit dem Titel: To be or NATO be“.

http://www.archive.org/download/gruene-nato/gruene-nato.pdf

Die Initiative will die Friedensbibliothek ständig erweitern und damit auch solche friedenspolitische Dokumente wieder einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen die für jene friedenspolitische Tradition stehen, mit der die Mehrheit der Partei inzwischen gebrochen hat, der sich die Initiative hingegen verpflichtet fühlt.

Kontakt: Uli Cremer 0160 / 81 21 622
cremer@gruene-friedensinitiative.de
Wilhelm Achelpöhler 0171 1717392
achelpoehler@gruene-friedensinitiative.de

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